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Ideen und Ziele

Die Zahl von psychosomatischen Belastungen betroffener Patienten steigt, und häufig sind die Krankheitsbilder sehr individuell und komplex. Das Gesundheitssystem mit seiner Untergliederung in ambulante und stationäre Versorgung sowie Rehabilitation/Prävention mit zahlreichen unabhängig voneinander wirkenden Leistungserbringern stellt einen erheblichen Nachteil dar: Patienten gehen häufig an den Schnittstellen dieses Systems regelrecht „verloren“, Krankheitsprozesse werden verlängert und verkompliziert, Chronifizierung wird geradezu „programmiert“.

Kräfte bündeln

In eher ländlichen Gegenden weist zudem die Versorgung mit psychosomatisch geschulten Ärzten oder niedergelassenen Psychotherapeuten oft eklatante Lücken auf. So lag der Gedanke nahe, Kräfte zu bündeln, Kompetenzen stärker zu vernetzen, und letztlich verschiedene Leistungserbringer in der Psychosomatischen Medizin zusammenzuschließen.

SINOVA Verbund

Bereits 1999 hat das ZfP Südwürttemberg begonnen, seine Stationen für psychosomatische Medizin an die Allgemeinkrankenhäuser auszulagern und im „SINOVA Kliniken-Verbund“ zusammenzufassen. Heute arbeitet der SINOVA Kliniken-Verbund neben den Kliniken für Psychiatrie als selbstständiger, einheitlich geleiteter Geschäftsbereich und ist als eigene Marke fest etabliert. Durch die Beteiligung des ZfP Südwürttemberg an der Sonnenberg Klinik Stuttgart und der Schussental-Klinik Aulendorf wurden zwei größere Kompetenzzentren integriert mit deren Hilfe das gesamte Spektrum der Psychosomatischen Medizin im SINOVA Verbund abgebildet werden kann.

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